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ÖbVI – Der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur

Darüber hinaus erfüllen ÖbVI hoheitliche Aufgaben für den Staat und sind somit funktional einer Behörde gleichgestellt. Dadurch dürfen sie zum Beispiel Gutachten und Bescheinigungen, wie Grenzbescheinigungen ausstellen oder hoheitliche Vermessungen im Kataster durchführen.

Die öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (ÖbVI) sind hochqualifizierte Experten des Vermessungswesens. Dabei bieten sie professionelle Dienstleistungen für Bauherren, Architekten, Kommunen und Eigentümer im Bereich Vermessung und Geodäsie.

 

Die Aufgaben eines ÖbVI

Die Aufgaben eines Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs (ÖbVI) sind sehr vielfältig und reichen von der Beratung, über die Vermessung von Grundstücken und der Bauplanung bis hin zur Lieferung von erforderlichen Unterlagen für eine grundbuchliche Umschreibung.

Hoheitliche Aufgaben sind vom Staat auf den Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur übertragene Aufgaben. Dazu gehören beispielsweise die Erstellung amtlicher Liegepläne, die Durchführung von Grenzvermessungen sowie Teilungsvermessungen, die Erteilung von Katasterauskünften, die Einmessung von fertig gestellten Gebäuden, die Beurkundung von Tatbeständen an Grund und Boden und vieles mehr.

Darüber hinaus kann der ÖbVI neben amtlichen Funktionen auch private Aufgaben übernehmen.

Zudem übernimmt er Aufgaben in den Bereichen Grundstücksbewertung, Ingenieurgeodäsie, Katastervermessung, Bodenordnung, Liegenschaftsvermessung Geoinformatik und Planung.

Die Tätigkeiten des Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurs tragen außerdem eine hohe Verantwortung mit sich und somit ist die Art der Aufgabenausübung in einer Berufsordnung definiert.

 

Wie wird man eigentlich ÖbVI?

Um öffentlich bestellter Vermessungsingenieur zu werden, muss man von der Aufsichtsbehörde dazu bestellt werden. Dies gelingt nur unter der Vorraussetzung, dass man eine umfassende Erfahrung im Beruf vorweisen kann und der Ingenieur zum höheren bzw. gehobenen vermessungstechnischen Dienst befähigt ist.

Der ÖbVI durchläuft zunächst ein Studium der Fachrichtung Vermessung, welches erfolgreich als Diplomvermessungsingenieur abgeschlossen werden sollte. Dadurch hat man bereits die Zulassungsvorraussetzung für ein Referandariat. Das Referendariat ist eine Laufbahnausbildung für den höheren technischen Verwaltungsdienst, welches man mit dem Zweiten Staatsexamen abschließt.

Ziel dieses Referendariats ist es das erworbene Wissen durch das Studium praktisch umzusetzen und möglichst zu ergänzen.

Nach dem zweijährigen Referandariat und einem weiteren Jahr beruflicher Tätigkeit in der Katastervermessung kann die Bestellung zum ÖbVI beantragt werden.

 

buck Vermessung als ÖbVI

Auch Dipl.Ing. Oliver Buck und sein Team fungieren als Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure.

Dadurch ist gewährleistet, dass wir bereits jahrelange Erfahrungen in unserem Bereich der Vermessungen haben.
Darüber hinaus garantieren wir Ihnen dadurch eine professionelle Arbeit, Expertise und Know-How, aufgrund der langjährigen Berufsausbildung inklusive Studium.

Wir als ÖbVI betreuen Sie gerne bei allen Fragen rund um Eigentumsgrenzen, Vermessung, Baurecht und vieles mehr.

Als staatlich autorisiertes Vermessungsbüro sind wir dank des ÖbVI zudem einer Behörde gleichgestellt. Dadurch dürfen wir Ihnen wichtige Gutachten und Bescheinigungen auszustellen, sodass auch dieser Bereich zum Kinderspiel für Sie wird. 

Zu unseren Leistungen gehören zu diesem Grund auch Aufgaben, die ein normaler Vermessungsingenieur nicht übernehmen kann, oder darf. Dazu gehören auch Dinge wie Liegenschaftsvermessungen oder die Erteilung von Katasterauskünften.

Auch Sie finden diese Tätigkeiten vorteilhaft und möchten diese für Ihr Bauprojekt in Anspruch nehmen? Dann kontaktieren Sie uns jetzt und profitieren Sie von unseren zusätzlichen Leistungen, sowie unserem Expertise als ÖbVI.

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