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DIN 18202

EBENHEITSBE­STIMMUNG NACH DIN 18202

Ebenheitsprüfung nach DIN 18202

Ist diese Fläche eben? Das ist eine Frage, die wir einem Auftraggeber bzw. einem Bauherrn nach der Fertigstellung durch eine präzise Messung beantworten können. Dabei regelt die DIN 18202 die Qualität, mit der diese Flächen hergestellt werden müssen. Auch das Messprinzip ist in dieser Norm geregelt. Die DIN 18202 legt also Grundlagen für Toleranzen und für ihre Prüfung, für die Herstellung von Bauteilen als auch für die Ausführung von Bauwerken fest.

Es ist jedoch nicht nur zu prüfen, wie sich die Fläche bei einem Meter Messabständen verhält. Ebenfalls ist entscheidend, ob auf zehn Zentimetern Längen (kurzwellige) Abweichungen auftreten oder ob eventuell auf 15 Metern (langwellige) Fehlereffekte in der Fläche sind.

Ebenheitstoleranzen prüfen

Die DIN 18202 beinhaltet demnach, dass Messabstände von 10 cm bis hin zu 15 m gültig und akzeptabel sind. Ebenfalls ist zu prüfen, ob eine Einhaltung der Toleranzen gegeben ist. Das bedeutet in der Theorie eine Prüfung der gesamten Flächen durch Verschieben von Richtscheiten in Längs- und Querrichtung. Nach DIN 18202 kann diese Messung auch durch ein Flächennivellement erfolgen.

Die Erstellung und Einmessung des Rasters sind extrem aufwändig. Auch die Auswertung ist sehr umfangreich, da die im Nivellier gemessenen Höhen den Rasterkoordinaten über Punktnummern zugeordnet werden müssen.

Heutzutage vereinen moderne und hochpräzise Messmethoden die Lage- und Höhenmessung: Das heißt in einer Datenzeile werden 3D-Koordinaten jedes Messpunktes gespeichert. Somit entfällt eine separate Zuordnung von Lage und Höhe über eine noch einzugebende Punktnummer.

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Ebenheitsbestimmung von buck Vermessung

Unser Vermessungsbüro nutzt modernste Messtechniken und -Methoden. Am Ergebnis ändert das allerdings nichts, denn wir liefern Ihnen weiterhin Ergebnisse nach DIN 18202.

Je nach Qualitätsanforderung der Fläche kommen hier entweder unsere Laserscanner oder ein Lasertracker zum Einsatz. Mit dem 3D-Laserscanner werden große Flächen automatisch erfasst. Das Messpunktraster liegt dabei in einem Bereich von unter einem Zentimeter.

Bei höchster Qualitätsanforderung an den Boden ist eine Messung deutlich aufwendiger. Hier dürfen bei einem Stichmaße von zehn Zentimetern nur Abweichungen von maximal einem Millimeter auftreten.

Messung und Kennzeichnung

Der Boden wird dabei automatisch in Linien von einem festgelegten Abstand abgetastet. Die Linienabstände müssten dabei theoretisch ebenso in Querrichtung gewählt werden. In der Praxis wird die Querrichtung der Messabstände jedoch meistens reduziert.

Hier kann die Messung zum Beispiel auf die typischen Fahrspuren (Reifenbreite und Achsbreite) von Fahrzeugen abgestimmt werden.

Durch die Prüfung von verschiedenen Richtscheitlängen, kann es vorkommen, dass Messpunkte bei kurzwelligen Prüfungen ohne Fehler sind, jedoch im langwelligen Bereich eine Toleranz nicht eingehalten werden kann oder umgekehrt.

Die Messpunkte werden zusätzlich in einer Grafik eingezeichnet und farbig markiert. Dabei werden Punkte, die mindestens einmal außerhalb der Toleranz liegen, rot gekennzeichnet. Alle anderen Punkte sind mit einem grünen Symbol gekennzeichnet. So können die Problembereiche schnell erkannt werden.

Sie benötigen eine Ebenheitsbestimmung nach DIN 18202? Dann kontaktieren Sie uns für einen persönlichen Kostenvoranschlag!