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Liegenschaftsplan zum Bauantrag

 

Der Liegenschaftsplan zum Bauantrag enthält in der Regel Lage- und Höheninformationen und ist wesentlicher Bestandteil der Bauvorlagen gemäß §60 der Hessischen Bauordnung (HBO). Der Liegenschaftsplan ist für einwandfreie und sichere Planung von Bauprojekten unerlässlich.

Liegenschaftsplan zum Bauantrag

Im Liegenschaftsplan zum Bauantrag werden Lage- und Höheninformationen festgehalten, weshalb er unerlässlich für die Planung und Umsetzung von Bauprojekten ist

Je nach Bundesland wird er auch als Amtlicher Lageplan bezeichnet. Der Liegenschaftsplan basiert auf den Daten des Liegenschaftskatasters, was bedeutet, dass er von professionellen Vermessungsingenieuren durchgeführt werden muss – das heißt entweder durch einen Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur (ÖbVI), das Amt für Bodenmanagement oder Vermessungsbüros. Er wird in der Regel in einem Maßstab von 1:500 ausgefertigt und muss einem Bauantrag hinzugefügt werden, um eine Baugenehmigung zu erhalten.

Im Liegenschaftsplan wird die Stellung eines Gebäudes innerhalb eines Grundstücks festgelegt und stellt neben dem zu bebauenden Grundstück auch alle Nachbarschaftsgrundstücke dar.

Ergänzt wird er durch das Eigentümerverzeichnis. Dadurch soll gewährleistet werden, dass durch die Bebauung keine Benachteiligung der Nachbarn entsteht, wie zum Beispiel durch Nichteinhaltung der Mindestabstände oder durch Verschlechterung der Belichtungsverhältnisse. Er enthält daher viele wichtige Informationen, die für die Beurteilung des Bauvorhabens von Bedeutung sind.

Für Architekten und Bauherren ist es sinnvoll direkt von Anfang an mit einem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur zusammenarbeiten. Dadurch können Fehler in der Planung und der damit verbundene Kosten- und Zeitaufwand vermieden werden. Für die Erstellung von einem Amtlichen Lageplan ist es notwendig Straßenhöhen, Straßenlaternen, Baumbestand etc. genau zu dokumentieren, um ein realistisches Bild der Umgebung zu erzeugen. Der Hauptbestandteil der Vermessung betrifft aber das zu bebauende Grundstück. Geländehöhen, First- und Traufhöhen müssen genau abgemessen werden und bei der Planung von Anbauten auf das bereits vorhandene Gebäude abgestimmt werden.

Die Bestandteile eines Liegenschaftsplans

Der Liegenschaftsplan zum Bauantrag, bzw. der Amtliche Lageplan unterliegt Bestimmungen, die festlegen, welche Bestandteile erforderlich sind. Dazu zählen das Titelblatt und das Eigentümerverzeichnis.

Der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur prüft außerdem, ob vorhandene Nachbargebäude und Nachbargrundstücke auch in der Liegenschaftskarte verzeichnet sind.

Sollte eines nicht eingetragen sein, so wird es auf Kosten der jeweiligen Eigentümer ausgemessen und in das Liegenschaftskataster eingetragen. Dazu zählen Informationen von allen Gebäuden, wie Nutzungsart, Dachform und die Anzahl an Geschossen.

Einige Bauaufsichtsämter verlangen außerdem Angaben zum Baumbestand, Kanaldeckeln, Wasserschiebern und Straßenlaternen.

Natürlich müssen auch genaue Informationen zum Grundstück angegeben werden, um dessen Topographie darzustellen. Dafür werden Geländehöhen gemessen und im Falle eines Anbaus wichtige Daten des bereits bestehenden Gebäudes gesammelt.

Einige Bauaufsichtsämter verlangen außerdem Angaben zum Baumbestand, Kanaldeckeln, Wasserschiebern und Straßenlaternen. Natürlich müssen auch genaue Informationen zum Grundstück angegeben werden, um dessen Topographie darzustellen. Dafür werden Geländehöhen gemessen und im Falle eines Anbaus wichtige Daten des bereits bestehenden Gebäudes gesammelt.

Die Lage des Bauprojekts wird hinsichtlich der Grunstücksgrenzen in den Liegenschaftsplan zum Bauantrag übernommen, sodass dieser nun einen genauen Überblick über das Bauvorhaben bietet.

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