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Unbedenklichkeitsbescheinigung / Teilungsgenehmigung

Die Teilung eines Grundstücks, das bebaut, dessen Bebauung genehmigt ist oder das aufgrund einer Genehmigungsfreistellung bebaut werden darf, bedarf zu ihrer Wirksamkeit eine Genehmigung. Entweder eine Genehmigung der Bauaufsichtsbehörde (Teilungsgenehmigung) oder eine bauordnungsrechtliche Unbedenklichkeitsbescheinigung (gem. §7 Grundstücksteilung der Hessischen Bauordnung). Diese können von einem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder dem Amt für Bodenkunde ausgestellt werden.

Unbedenklichkeitsbescheinigung / Teilungsgenehmigung

Gem. §7 Grundstücksteilung der Hessischen Bauordnung braucht es eine Genehmigung der Bauaufsichtsbehörde, welche die Teilung eines Grundstückes wirksam macht.

Diese wird entweder als Teilungsgenehmigung oder als bauordnungsrechtliche Unbedenklichkeitserklärung bezeichnet und von einem Öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder dem Amt für Bodenmanagement ausgestellt.

Ob die Teilung eines Grundstücks eine Genehmigung voraussetzt wird nach § 8 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) durch Satzung im Geltungsbereich eines Bebauungsplans bestimmt.

Die Teilungsgenehmigung wird auch als Parzellierungsgenehmigung bezeichnet. Wenn ein Eigentümer sein Grundstück oder ein Gebäude teilen möchte, benötigt er nach § 19 Baugesetzbuch die Teilungsgenehmigung. Bei Eigentumswohnungen muss nachgewiesen werden, dass die Wohnung in sich geschlossen ist. Der Eigentümer, oder auch der Architekt muss die genauen Grundstücksteile angeben und den Teil, der der Trennung unterliegt, bezeichnen.

Danach erhält der Eigentümer die Abgeschlossenheitsbescheinigung, die zusammen mit aktuellen Bauplänen und dem Lageplan für eine notarielle Teilungserklärung benötigt wird, um einen Eintrag im Grundbuch zu erreichen.