Mein Weg zum Dualen Studium der Vermessung und Geoinformatik

von Alexander Klingebiel

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Alexander Klingebiel vor dem Weltkulturerbe „Bauhaus“ das sich auf dem Campus der Hochschule Anhalt befindet.

Stellt sich nicht jeder Jugendliche nach erfolgreichem Absolvieren des Abiturs oder des Realschulabschlusses einmal die Fragen: Was fange ich jetzt mit meinem Leben an? Oder: Welchen Berufsweg schlage ich überhaupt ein? So ging es beispielsweise auch mir.

Ich war mir unschlüssig, welchen Beruf ich erlernen oder welches Studium ich bewältigen möchte. Somit ging ich zu verschiedenen Berufsberatungen und absolvierte mehrere Praktika. Ein guter Freund machte mich letztlich auf das Berufsbild der Vermessung und Geoinformatik aufmerksam. Jetzt standen noch die Fragen im Raum: Was ist das überhaupt? Ist das ein Beruf, den ich gern ausüben möchte? Welche Voraussetzungen muss ich mitbringen?

Alexander Klingebiel, Dual Student der Vermessung und Geoinformatik im 3. Semester und Teil des buck Teams

Ein Blick in das Gebäude der angehenden Architekten/innen, auch „Aquarium“ genannt.

Vermessung und Geoinformatik an der Hochschule Anhalt

Einfach zusammengefasst ist die Vermessung die messtechnische Erfassung von Punkten auf der Erdoberfläche, in Räumen oder an Objekten, die zu einem bestimmten Zweck dienen. Zum Beispiel für die Aufnahme von Neubauten oder für die Neusetzung von Grenzen. Der Einsatz findet insbesondere zur vollständigen Neuaufnahme und Kartierung von Gebieten statt. Für die Kartierung werden verschiedenste Geoinformationssysteme genutzt, die Geoinformatiker/innen verwenden.

Um die Ausbildung oder das Studium erfolgreich bewältigen oder gar den Beruf gut auszuüben zu können, sollte man ein gutes technisches sowie mathematisches Verständnis besitzen. Der Beruf ist sehr zukunftsorientiert, abwechslungsreich, innovativ und sicher. Das ist es auch, was mir besonders gut gefiel und meine Entscheidung das Studium „Vermessung und Geoinformatik“ zu beginnen, bestärkte.

Nachdem ich entschlossen war, das Studium zu beginnen, stellte sich noch die Frage, wo ich diese Fächerkombination überhaupt studieren kann. So standen Städte wie beispielsweise Mainz, Schweinfurt, Dresden oder Dessau zur Auswahl. Also begann ich einfach, mich an den verschiedenen Hochschulen zu bewerben. Nachdem ich mich informiert hatte, fiel meine Wahl schlussendlich auf die Hochschule Anhalt in Dessau. Diese lockte mich mit dem Motto „Modern-Kreativ-Praxisnah“.

Die Praxisnähe im Studium ist mir sehr wichtig, da ich eher ein Pragmatiker als ein Theoretiker bin. Daher auch die Entscheidung für eine Hochschule und nicht für eine Universität. Des Weiteren ist die Berufspraxis ausschlaggebend für das Berufsleben.

Ein weiterer Punkt, der mich an der Fachhochschule überzeugte, war die Modernität. Für mich ist es wichtig mit der Zeit zu gehen und nicht zu stagnieren. Genau das hat die Hochschule Anhalt mit ihren Innovationen wie beispielsweise neuen und leistungsfähigen Computern und Messinstrumenten zu bieten. Im Detail zählt dazu einem Gyrocopter, der zur Befliegung von verschieden Gebieten in der Vermessung genutzt wird, wie auch neue Scanner, die ebenfalls im Vermessungswesen verwendet werden.

Außerdem gefällt mir die Kreativität an der Hochschule Anhalt. Ein Beispiel dafür ist der Campus. Auf diesem steht zum einen das Bauhaus, welches Weltkulturerbe ist und dem Campus sein gewisses Flair verleiht. Zum anderen leben sich die Designstudenten in vielen Bereich aus. Besonders kommt das bei der coolen und stilvollen Einrichtung der Hochschule zur Geltung.

Nach nur einem Semester gefielen mir der Studiengang und das Umfeld so gut, dass ich mich fest für diesen Weg entschieden habe. Ich fand viele neue Freunde, erlebte allerlei und lernte viel Neues. Beispielsweise auch, dass man diesen Studiengang Dual belegen kann, was sehr verlockend und auch meine Brücke zu buck Vermessung war.

Gebäude der Vermessung und Geoinformatik. Linker Hand geht es zu den Hörsälen.

Der „Audimax“ Hörsaal. Einer der größten Hörsäle, wo derzeit auch wegen der Corona-Abstandsregeln die Prüfungen geschrieben werden.

Kaffee & Co. – Wichtig für jeden Studentenalltag

Der Expowurm ist ein Gebäude der Design- und Kunststudenten.

Mein Weg zu buck Vermessung

Jetzt fehlte mir nur noch der passende Arbeitgeber, bei dem ich meine Praxiserfahrungen in den Semesterferien und dem Praxissemester sammeln kann. Durch online Recherchen stieß ich auf das Vermessungsbüro buck in Kassel, das wie schon die Hochschule ein hohes Augenmerk auf Innovationen und modernste Technik legt. Nach dem Bewerbungsgespräch mit dem Geschäftsführer Herrn Dipl.-Ing. Oliver Buck, lernte ich beim Probearbeiten auch das restliche Team näher kennen. Das buck Team ist sehr herzlich, zuvorkommen und offen. Dadurch merkte ich, dass nicht nur die Arbeit und die Qualität bei buck großgeschrieben wird, sondern auch das Wir-Gefühl.  Das war letztlich die Entscheidung für mich, meinen Vertrag dort zu unterschreiben.

Herr Buck und ich einigten uns darauf, dass ich von ihm finanziell unterstützt werde, um mich voll und ganz auf das Studium konzentrieren zu können. Dafür arbeite ich die Hälfte der Semesterferien sowie im Praxissemester als bereits angehender Vermessungsingenieur bei ihm. Nach erfolgreichem Abschluss meines Studiums habe ich mich zusätzlich für drei Jahre verpflichtet.

Das Duale Studium mit buck als Arbeitgeber ermöglicht es mir, mich während der Vorlesungs- und Prüfungsphase auf das Studium zu konzentrieren. In den Semesterferien lerne ich das Theoretische in die Praxis umzusetzen und muss mir zudem im Anschluss keine Gedanken um einen Arbeitsplatz machen.

Ich bin super glücklich ein Mitglied der buck Familie zu sein und bin gespannt auf die bald anstehenden Praxisphasen.