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Straßenschlussvermessungen

Die Straßenschlussvermessung gehört zu den hoheitlichen Aufgaben der Katastervermessung. In der Regel wird sie nach der Fertigstellung einer Verkehrsanlage durchgeführt. Dabei sind nicht nur einfache Straßenbauten, sondern auch Radwege, Umgehungen, Verbreiterungen und Kreisel mitinbegriffen. In erster Linie sollen Grenzpunkte und ggf. verwendete Flächen neu vermessen werden, sodass das Kataster aktualisiert werden kann.

Straßenschlussvermessungen

Auch Grenzzeichen, die durch die Baumaßnahmen nicht mehr vorhanden oder nicht mehr am richtigen Ort sind, werden ersetzt.

Da während des Straßenausbaus oftmals Verkehrsflächen aus Teilflächen von Anliegergrundstücken verwendet werden müssen, führt der Bauherr (hier meist die Stadt oder Gemeinde) Verhandlungen mit den Eigentümern über diese Flächen und die Entschädigungen, die den Wegfall des Grundstücks ausgleichen sollen.

So können durch die Straßenschlussvermessung Restflächen entstehen. Diese können nach den Bauarbeiten von Anliegern erworben werden. Diese Restflächen sind auch unter Arrondierungsflächen bekannt.

Beim örtlichen Vermessungstermin haben Eigentümer der Grundstücke die Möglichkeit, sich zu Grenzverläufen und Abmarkungen neuer Grenzen zu äußern.

Für die Straßenschlussvermessung werden Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure benötigt. Die Gebühren der Straßenschlussvermessung sind nach der VwKostO-MWEVL geregelt.

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