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Bauwerksüberwachung

 

(Deformationsvermessungen, Setzungsmessungen , Ebenheitsprüfungen) 

Bei der Bauwerksüberwachung werden Bauwerke (Gebäude, Staumauern, etc.) fortlaufend auf Verformungen und oder Setzungen vermessungstechnisch untersucht und somit die Standsicherheit überprüft.

Für größere Fläche (Logistikhallen) führen wir auch für Sie Ebenheitsprüfungen gem. DIN 18202 – Toleranzen im Hochbau – durch.

Bauwerksüberwachung

Bauwerke müssen auch nach der Fertigung fortlaufend messtechnisch überwacht werden, um die Standsicherheit zu überprüfen.

Mit der Bauwerksüberwachung können Verformungen und Setzungen an Bauwerken frühzeitig festgestellt werden.

Mit Hilfe einer dauerhaften Überwachung werden Daten gesammelt und ausgewertet, um präventiv gegen Mängel vorzugehen oder auch, um eingetretene Schäden zu sanieren und Sicherheit, sowie Qualität sicherzustellen.

 

Die Bedeutung der Bauwerksüberwachung

Zur geodätischen Bauwerksüberwachung zählen vorrangig die Messungen von Deformationen und Senkungen. Zu Verformungen und Setzungen kann es durch äußere, sowie innere Einflüsse kommen, wodurch das Gebäude seine Tragfähigkeit einbüßen könnte. Zu beachten ist hier außerdem, dass Bauwerke zwar im Laufe der Zeit Abnutzungserscheinungen zeigen, aber gleichzeitig die Anforderungen an ihre Tragfähigkeit durch äußere Einflüsse noch steigt. Daher ist die Bauwerksüberwachung unbedingt notwendig, wenn diese Einflüsse bereits festgestellt wurden. Durch die Bauwerksüberwachung, Deformationsmessungen und Satzungsmessungen, kann nicht nur festgestellt werden, ob sich das Bauwerk setzt oder verformt, sondern auch in welchem Bereich es zu diesen Problemen kommt und wodurch sie hervorgerufen werden.

Bei der Bauwerksüberwachung werden Bauwerke, Einzelbauteile aber vor allem auch Tragkonstruktionen fortlaufend überwacht, d.h. vermessen. Gemessen werden nicht nur Deformationen und Senkungen, sondern auch Schwingungen und Temperatur.

Besonders bei Gebäuden mit einer hohen Belastung, wie zum Beispiel Brücken, sind fortlaufende Messverfahren unbedingt notwendig, um Schäden und Mängel in der Sicherheit zu vermeiden. Durch die Bauwerksüberwachung können außerdem Unterhaltskosten und Sanierungskosten reduziert werden.

Für Bauherren ist allerdings nicht nur die Bauwerksüberwachung der eigenen Objekte von Interesse. Schnell kommt es durch neue Bauwerke zu einer Deformation benachbarter Bauten. Um Forderungen wegen Schäden entgegenzuwirken, sollte bereits vor Baubeginn der Zustand von benachbarten Gebäuden untersucht werden. Dadurch kann später verglichen werden, ob diese sich durch den Neubau verschoben haben.

Die Überprüfung der Bauwerke findet durch einen Ingenieur statt, der die statischen und konstruktiven Aspekte am Bauwerk bewertet und auch äußere Einflüsse überprüft, wie zum Beispiel zunehmender Straßenverkehr. Aus dreidimensionalen Messdaten können zur Veranschaulichung von Deformationen an Bauwerken Oberflächenmodelle berechnet werden.

Deformationsmessungen

Mit neuesten Messverfahren und unserer Erfahrung überwachen wir Verformungen an Gebäuden. Leider lassen sich Deformationen normalerweise nicht verhindern. Allerdings kann durch fortlaufende Messungen sichergestellt werden, dass alle Normen erfüllt werden und es nicht zu unnötigen Risiken kommt. Außerdem ermöglichen Deformationsmessungen die Prävention durch rechtzeitig vorgenommene Instandhaltungsmaßnahmen zum Entgegenwirken von Verformungen.

Es kann verschiedene Gründe geben, die zu einer leichten bis starken Verformung des Bauwerks führen können. Dazu zählen natürliche Ursachen, wie Veränderungen des Untergrunds, aber auch zunehmende oder abnehmende Belastung oder ein Verschleiß der Materialien. Je nach äußeren und inneren Einflüssen, der Anwendung oder der gewählten Verfahren kommen unterschiedliche Messinstrumente zum Einsatz, wie geotechnische oder geodätische Messsensoren.

Die Überwachung von Bauwerken auf Deformationen ist eine der wichtigsten Aufgaben im Bereich Ingenieurgeodösie. Eine besondere Relevanz kommt Bauwerken mit unmittelbarer Gefährdung zu, wie Brücken oder Gebäuden in Hanglage. Aber auch ohne direkte Einflüsse können Reformationsmessungen von Vorteil sein, um frühzeitig unerwartete Verformungen zu erkennen und relevante Daten auszuwerten. Deformationsmessungen finden nicht nur bei Gebäuden statt, sondern auch bei Maschinen.

Setzungsmessungen

Setzung meint die langsame Senkung eines Bauwerks durch allmähliche Verdichtung des Untergrunds, wofür in den meisten Fällen das hohe Gewicht des Gebäudes verantwortlich ist. Setzungsmessungen sind reine Höhenmessungen, anhand derer Senkungen festgestellt werden können.

Untergründe sind im Laufe der Zeit vor allem durch Sedimentation entstanden und haben eine geringe Lagerungsdichte. Das bedeutet, dass sich Hohlräume im Boden finden lassen. Deshalb ist so gut wie jedes Lockergestein komprimierbar und wird durch starkes Gewicht, zum Beispiel die hohe Last, die durch ein Bauwerk entsteht, zusammengedrückt. Dies ist der Grund, weshalb Böden sich meistens schon während des Baus um einige Millimeter senken. Zuvor sollte daher der Untergrund analysiert werden, um berechenbare Setzungen in den Bau einzubeziehen.

Setzungen können außerdem durch starken Verkehr entstehen, da dieser zur einer Erschütterung des Bodens führt. Aber auch Grundwassersenkungen oder Austrocknung des Bodens können zu Setzungen führen.

Deshalb sind Setzungsmessungen auch nach der Fertigstellung von Bauwerken von hoher Relevanz. Vor allem große Bauwerke werden langfristig überwacht, um im Fall der Fälle schnell präventiv handeln zu können. Geodäten führen in regelmäßigen Abständen Höhenmessungen durch, die immer von geologisch stabilen Punkten aus erfolgen.

Durch Nivellements von Bauwerkspunkten, das bedeutet das Definieren von Höhenpunkten, kann in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden, ob sich das Bauwerk senkt. Um die Höhenverschiebung des gesamten Objekts festzustellen, werden die Messungen mit Liniennivellements an Fixpunkte angeschlossen.

Setzungsmessungen sind mittlerweile sehr genau und können bereits Unterschiede von 0,1 Millimeter feststellen. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Bauwerksüberwachung und sollten bereits vor dem Bau, aber auch in regelmäßigen Abständen nach der Fertigstellung durchgeführt werden.

 

Ebenheitsprüfungen

Bei größeren Flächen nehmen wir außerdem gerne für Sie Ebenheitsprüfungen gemäß DIN 18202 vor. Diese legt die Qualität fest, mit der Flächen hergestellt werden müssen. Ebenheitsprüfungen werden mit einem Richtscheit vorgenommen. Auch die Messung durch ein Flächennivellement bietet sich in einigen Fällen an, bei der die Fläche in ein Raster unterteilt wird.

Allerdings können wir dank moderner Messmethoden Lage- und Höhenmessungen vereinen und mittels 3D Koordinaten speichern. Je nach Fläche und Qualitätsanforderungen können auch Lasertracker oder Laserscanner zum Einsatz kommen, welche die Strecke automatisch erfassen.

 

Optimierte Messverfahren in der Bauwerksüberwachung

Eine ganzheitliche Beobachtung und Beurteilung von Bauwerken benötigt die passenden Monitoringsysteme um frühzeitig Senkungen und Verformungen zu erkennen und ihnen entgegenwirken zu können. Dadurch wird nicht nur Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit sichergestellt, sondern auch die Grundlage für präventive Maßnahmen geschaffen.

Die Leistungen im Bereich Bauwerksüberwachung umfassen die Entwicklung von Konzepten, Installation und Wartung von Monitoringsystemen, Lastabschätzungen, Materialverschleiß und Handlungsempfehlungen auf Grundlage der ausgewerteten Daten.

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